10 Dinge, die du tun musst, wenn du einen grausamen Tod sterben möchtest

1. Steige grundsätzlich in Bus, Bahn, Zug, Privatjet… ein, BEVOR die anderen ausgestiegen sind. Das erhöht deine Chancen auf einen Sitzplatz um etwa 0%, macht dich beliebt bei allen Fahrgästen und besonders bei mir (siehe Titel).

2. Wenn du eine Rolltreppe hoch- oder runterfährst, bleib am Ende bitte kurz stehen, um dich zu orientieren. Ich mag Körperkontakt zu Fremden sehr gerne und wollte schon immer Teil eines menschlichen Domino- Days sein.

3. Hast du ein Kind, dann stille es doch bitte genau dann, wenn ich dir gegenüber sitze und gerade frühstücke. Oder Mittag esse. Oder generell dir gegenüber sitze. In der Straßenbahn. An der Bushaltestelle. Im Café. Ich finde nämlich, dass es „etwas ganz Natürliches“ ist, wenn man mal einfach so blank zieht.

4. Gewöhne dir doch bitte an, regelmäßig zu spät zu kommen, vor allem dann, wenn ich im Winter bei Eis und Schnee an einer Straßenecke in Berlin Marzahn oder Bielefeld Baumheide auf dich warte. In kurzen Hosen.

5. Wenn ich dir erzähle, dass gerade eben meine Familie durch einen Autounfall ums Leben gekommen ist, mein Hund vergewaltigt und mein Arbeitsplatz an ein Zwergkanninchen vergeben wurde, so antworte stets mit „Was soll ICH denn sagen?“.

6. Gib mir doch bitte Tipps, wie ich mein Leben in den Griff kriegen kann, wenn du im 36. Semester Astrophysik mit Philosophie im Nebenfach studierst und dein letzter Job Babysitten in der 7. Klasse beim Nachbarskind war.

7. Antworte auf Nachrichten oder emails lieber nicht. Das belästigt mich.

8. Sollte ich mich mal mit dir zum Essen verabreden, bestell dir nur ein Wasser, weil du auf deine Linie achten musst.

9. Weise mich an einer 3-spurigen Straße zum Feierabendverkehr an einer Bushaltestelle gerne drauf hin, wenn dich mein Rauchen stört.

10. Frage mich, ob ich „Shades of Grey“ schon gelesen habe.